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Reiseagentur
 
Ladislava Slaná
Poříčí 1b
 
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TSCHECHISCHE REPUBLIK
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DIE MÄHRISCHE BERNSTEINSTRASSE - Eine kulinarische Reise durch Mähren entlang einer der ältesten Strassen Europas

 

1. Tag
Olmütz und Kremsier sind Städte, die einst mit der österreichischen Geschichte eng verbunden waren. Die Bischofsstadt Olmütz war die alte Hauptstadt Mährens und Ausweichquartier der österreichischen Regierung während der Revolution 1848. Kulinarisch verbindet man Olmütz mit ei ner aromatischen Käsespezialität: den Quargeln. Bei der Stadtführung durch diese historische Stadt sieht man auch die mächtige Dreifaltigkeitssäule, welche auch in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO verzeichnet ist. Ganz in der Nähe im kleinen Örtchen Lostice, werden die Olmützer Quargeln hergestellt. In der Käsefabrik gibt ein kleines Museum Auskunft über Geschichte und Gegenwart dieser duftenden Spezialität. Anschließend gibt es eine Verkostung und die Möglichkeit zum Mittagessen in der nahen Gaststätte, wo auch Speisen mit Quargel in vielen Variationen angeboten werden. Die historische Stadt Kremsier ist das nächste Ziel, Sommersitz der Olmützer Bischöfe. Neben der barocken Bischofsresidenz gehören die Schlossgärten zu den schönsten Renaissanceanlagen der Tschechischen Republik. Einer der bedeutendsten mährischen Wallfahrtsorte wird das Standquartier für die ganze Reise sein: Velehrad - Wirkungsstätte der Slawenapostel Cyrill und Method. Nach dem Bezug des Hotels klingt der Tag mit einem typisch mährischen Abendessen aus.

 

 

2. Tag
Der heutige Ausflug ist einer besonderen Stadt gewidmet: Zlin. Die Heimatstadt des Schuhfabrikanten Thomas Bat'a ist nach seinem Konzept in funktionalistischer Architektur gebaut: Fabrik, Wohnhäuser, Arbeiterwohnungen, ein Spital, ein Filmstudio. Herz dieses Gesamtkunstwerkes ist das Bürohaus "Haus 21", wo Bat'a Büro als Lift gebaut wurde, von dem aus er sein ganzes Imperium kontrollieren konnte. Aber auch die Kulinarik darf nicht zu kurz kommen. Eine kurze Fahrt nach Vizovice führt uns in eine kleine, feine Schokolademanufaktur. Nach Besichtigung der Präsentationsräume gibt es eine Verkostung der Produkte, besonders der ausgezeichneten Pralinen, natürlich mit Einkaufsmöglichkeit. Vizovice hat aber noch ein kulinarisches Ziel: die berühmte tschechische Schnapsbrennerei Jelinek mit ihrem Hauptprodukt, dem Slivovitz. Ein Videofilm bereitet die Führung durch die Produktion dieses aromatischen Zwetschgenschnapses vor, die unweigerlich mit einer Verkostung endet. Auf der Rückfahrt bietet sich noch ein Spaziergang durch Luhacovice an. Der Kurort aus der Jahrhundertwende besitzt ein interessantes Ensemble des Architekten Dušan Jurkovic, der sich hier von der mährischen Volksarchitektur inspirieren ließ.

 

 

3. Tag
Heute steht ein Ausflug ins Bergland der Walachei auf dem Programm. Auf dem Weg nach Rožnov gibt es einen kulinarischen Stop in einer Bäckerei, die "Frgaly", typische walachische Kuchen, zum Kosten anbietet. Das bekannteste Bergzentrum der Beskiden ist Pustevny. Hier bietet sich mittags die Möglichkeit, in einer typischen Gaststätte die walachische Küche zu probieren. Am Nachmittag steht das älteste Freilichtmuseum für Volksarchitektur in Mitteleuropa liegt in Rožnov auf dem Programm. Hier werden die Baukultur der Walachei und Geräte traditionellen Handwerks gezeigt. Eine Panoramafahrt führt durch die reizvolle Landschaft des walachischen Berglandes nach Velké Karlovice, wo eine einzigartige Holzkirche nochmals an die reiche Holzkultur der Walachei erinnert. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel und das Abendessen.

 

 

4. Tag
Das Weinland der Mährischen Slowakei hat sich ein lebendiges Brauchtum und seine pittoresken, bunten Trachten bewahrt. Zentrum ist die Stadt Uherské Hradište, dessen Ethnographisches Museum Bräuche und Trachten der Region wunderschön zu präsentieren weiß. Eine Panoramafahrt durch die Weißen Karpaten, dieses Grenzgebiet zwischen Mähren und der Slowakei, führt in das Weindorf Blatnicka. Bis heute werden dort noch Trachten erzeugt. Der Besuch einer Werkstätte steht auf dem Programm. Nach der Rückkehr nach Velehrad wartet noch eine besondere Überraschung: beim Abendessen in einem Weinkeller mit Weinverkostung, mährischen Spezialitäten und Musik werden die bunten, prachtvollen Trachten der Mährischen Slowakei vorgeführt.

 

 

5. Tag
Schloss Buchlowitz ist nicht nur wegen seiner barocken Schlossanlage in italienischem Stil sehenswert, sondern auch wegen seines weitläufigen Gartens mit einer der größten Sammlungen seltener exotischer Pflanzen in den tschechischen Ländern. Von der Schloss- zur Volksarchitektur ist es nicht weit: In Stražnice ist das "Südostmährische Museum des Dorfes" ein lebendiges Freilichtmuseum, in dem auch die Volksbräuche dieser Landschaft gezeigt werden. Hier folgt eine Besichtigung des Museums, in dem 65 Objekte aus der ganzen Mährischen Slowakei aufgebaut wurden. Eine entspannende Bootsfahrt auf dem Bat‘akanal bis zum Dorf Petrov folgt. Ein denkmalgeschütztes Ensemble barocker Weinkeller mit dem fröhlichen Blumenschmuck mährischer Volkskultur in Plze bildet den Ausklang dieses Tages.

 

 

Leistungen
4x Übernachtung mit HP im Hotel Velehrad 4****
Reisleitung während des ganzen Aufenthaltes
Folkloreabend mir Vorführung der Trachten
Alle genannte Eintritte und Verkostungen!

 

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